Site Network: 

Wärmeschutzverordnung

Die Wärmeschutzverordnung, kurz WärmeschutzV, hat zum Ziel den Energieverbrauch durch bauliche Maßnahmen zu reduzieren. Seit 2002 wurde sie durch die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, ersetzt. Sie vereint die Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagenverordnung. Sie schreibt Bauherren bautechnische Standardanforderungen zum effizienten Energieverbrauch des Gebäudes vor. Die Verordnung gilt für Wohngebäude und Bürogebäude, aber auch für gewisse Betriebsgebäude. Betriebsgebäude die lange offen stehen müssen oder in der Tiere gehalten werden, bzw. Pflanzen gezüchtet werden, zählen nicht dazu. Aber auch Ferienhäuser fallen nicht generell unter die Verordnung. Und zwar dann nicht, wenn sie nicht regelmäßig geheizt und genutzt werden. Die Verordnung unterscheidet zwischen Neubauten und bestehenden Gebäuden.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Wartung

Die Wartung beinhaltet alle Maßnahmen die notwendig sind um den Sollzustand von Gegenständen zu bewahren. Die Abnutzung soll dadurch verzögert werden. Es handelt sich dabei in der Regel um technische Objekte oder technische Mittel eines Systems. Üblicherweise wird die Wartung in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Die Perioden sind abhängig vom Objekt. Es ist ratsam die Wartung von Fachpersonal durchführen zu lassen, da sie über die notwendigen Kenntnisse verfügen. Zur Wartung gehören beispielsweise das Schmieren und Nachstellen, aber auch das Ersetzen von Betriebsstoffen oder das Austauschen von Verschleißteilen. Die Verschleißteile sind bei allen Teilen unterschiedlich, es kann sich beispielsweise um Filter oder Dichtungen handeln.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Wegerecht

Dingliche Sicherung eines Benutzungsrechtes, meist für einen Nachbarn. Siehe auch: Grundbuch.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Werkmietwohnung

Die momentane Lage auf dem Arbeitsmarkt macht es oft notwendig für eine neue Arbeitsstelle in eine andere Stadt umzuziehen. Da hat man dann neben dem Problem sich in dem neuen Job einzuarbeiten auch noch im Vorfeld das Problem der Arbeitssuche. Da bietet es sich geradezu ideal an, dass viele Arbeitgeber so genannte Werkmietwohnungen zur Verfügung stellen. Diese Werkmietwohnungen werden dem Arbeitnehmer für die Zeit des Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt. Die Wohnungen werden also generell nur an Mitarbeiter vermietet. Dabei ist es unerheblich welche Art von Beschäftigung der Mieter bei dem Arbeitgeber eingegangen ist.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Werkvertrag

Durch Abschluß eines Werkvertrages verpflichtet sich ein Unternehmer (Auftragnehmer) zur Herstellung des versprochenen " Werkes", der Besteller (Auftraggeber) zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Wertermittlung

Die Wertermittlung dient der Festsetzung des Beleihungswerts einerseits und des Verkehrswerts andererseits, die jeweils unterschiedliche Bedeutungen bzw. Funktionen haben. Der Beleihungswert stellt eine Größe dar, die die maximale Kredithöhe vorgibt, der Verkehrswert gibt Auskunft darüber, zu welchem Preis ein Objekt am Markt veräußert werden kann.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Wertsicherungsklausel

Die Wertsicherungsklausel wird auch Preisklausel genannt. Sie besagt, dass zwei Parteien sich vertraglich dahingehend einigen die Geldsummenschulden wertbeständig zu machen. Dadurch sollen sie sich einer etwaigen Inflation entziehen. Die Rechtsgrundlage für die Wertsicherungsklausel ist seit dem 14. September 2007 das Preisklauselgesetz. Gerade langfristig gesehen soll der Gläubiger immer das Geld erhalten der wertmäßig der Geldsumme bei Vertragsabschluss entspricht. Diese Wertsicherungsklausel soll beispielsweise bei Miete oder Pacht einer Geldentwertung zwischen Vertragsabschluss und dem Zahlungstermin entgegen wirken. In der Regel wird dadurch auch eine etwaige Deflation berücksichtigt, diese tritt aber in den seltensten Fällen auf. Der Wert soll sich an verschiedenen Bezugsgrößen wie dem Goldpreis oder dem Heizölpreis anlehnen. Aber er kann sich auch an Faktoren wie dem Lebenshaltungskostenindex oder der Entwicklung ausländischer Währungen richten.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Wohnberechtigungsschein

Viele Wohnungssuchende müssen lange suchen um für sich und die eigene Familie eine passende Wohnung zu finden. Denn gerade in Ballungszentren wird der Wohnraum immer knapper, dadurch steigen die Mietpreise. Gerade einkommensschwächere Familien können sich diesen hohen Mietzins nicht leisten und sind auf so genannte Sozialwohnungen angewiesen, die wesentlich preiswerter sind. Um diese Wohnungen aber mieten zu können, müssen die betroffenen Personen einen Wohnberechtigungsschein, kurz WBS, beantragen. Durch diese amtliche Bescheinigung kann der Mieter nachweisen, dass er berechtigt ist in eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung zu ziehen. Oft sind Wohnberechtigungsscheine auch an soziale Kriterien geknüpft.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Wohneigentumsförderung

Gerade in Ballungszentren wird Wohnraum immer knapper. Das liegt zum einen daran, dass es immer weniger Großfamilien gibt. Die Haushalte werden immer kleiner und daher werden mehr Wohnungen benötigt. Aber auch bei sanierungsbedürftigen Häuser lohnt sich eine Sanierung oftmals nicht mehr. Das ist vor allem bei Bauten der Nachkriegszeit der Fall. Um diesen Bedarf an Wohnraum aufzugreifen sucht der Staat nach Möglichkeiten der Wohneigentumsförderung. Dabei soll sowohl der Neubau von Wohnungen als auch die Modernisierung von bestehendem Wohnraum gefördert werden. Mittlerweile stehen Überlegungen an ob Versicherte ihren Traum der eigenen Immobilie über die so genannte Riester Rente ermöglichen können. Sollte der Versicherte selber in die Immobilie einziehen, so hätte er die Möglichkeit bis zu 75 % des bestehenden Vertrags für den Erwerb für Wohneigentum zu nutzen.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Wohngeld

Wohngeld wird durch den Staat an den Personenkreis gezahlt, der auf Grund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse nicht in der Lage ist, sich das Wohnen eigenständig zu leisten.
Hierbei unterscheidet man zwei Arten von Wohngeld:

1. Den Mietzuschuss - den Mieter einer Wohnung erhalten können
2. Den Lastenzuschuss - den Eigentümer eines Eigenheims oder einer Wohnung erhalten können.

Die Bewilligung des Wohngeldes ist abhängig von der Mietbelastung (die Miete wird nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze, die sich an dem regionalen Mietniveau orientiert, anerkannt), der Familiengrösse (alle zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder zählen hier mit), sowie dem Familieneinkommen (Gehalt, Renten, Urlaubs-, Weihnachtsgeld und Arbeitslosengeld).

Die Beantragung des Wohngeldes erfolgt bei der örtlichen Wohngeldstelle (z B Stadt- oder Kreisverwaltung) unter Verwendung eines dafür vorgesehenen Antragsformulares.
Wird dem Antrag entsprochen, erhält man das Wohngeld für zwölf Monate.
 Achtung : Das Wohngeld muss jedes Jahr neu beantragt werden.

Tipp: Vergessen Sie bitte nicht, sich bei Ihrem Vermieter eine Mietbescheinigung über die Miete sowie die Größe der Wohnung ausstellen zu lassen, und nehmen Sie zu Ihrem Besuch bei der Wohngeldstelle die Lohn- und Gehaltsbescheinigungen über das gesamte Familieneinkommen mit.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Wohnrecht

Das Wohnrecht ist eine Art der Dienstbarkeit. Es berechtigt den Inhaber dieser Dienstbarkeit, bestimmte Räume einer Immobilie, eine Wohnung oder ein Haus unter Ausschluß des Eigentümers als Wohnung zu nutzen. Das Wohnrecht wird im Grundbuch eingetragen. Siehe auch: Grundbuch.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

zurück zur Übersicht ...