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Kaltmiete

Kaltmiete bezieht sich im Sprachgebrauch auf den Teil der Miete, der allein die Raumnutzung abdeckt. Ein Teil der weiteren Kosten wird in der Nebenkostenabrechnung gesondert ausgewiesen. Dies können zum Beispiel sein: Müllabfuhr, Wasser (warm und kalt), Erdgas, Abwasser, Heizung, Flurbeleuchtung, Feuerversicherung, Kabelanschluss. Weitere regelmäßige Kosten (zum Beispiel für Strom oder Telefon) werden direkt an den Strom/Telefon-Anbieter gezahlt. Die Warmmiete entspricht dem gesamten Mietbetrag, den der Mieter an den Vermieter zahlen muss.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Kaltwasserzähler

Wasserzähler sind Messgeräte, die das Volumen der durchgeflossenen Wassermenge anzeigen. Manchmal werden sie unzutreffend als Wasseruhr bezeichnet. Meist werden Wasserzähler im geschäftlichen Verkehr z. B. zwischen Versorgungsunternehmen (Stadtwerke) und Verbraucher eingesetzt. In diesem Fall müssen die Wasserzähler geeicht sein (Eichgesetz).

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Kapitaldienst

Die bei einer Hypothek anfallende Jahresleistung an Zinsen und Tilgung.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Kataster

Das Kataster ist das von den Katasterämtern geführte Verzeichnis sämtlicher Grundstücke. Es dient als Grundlage für das Grundbuch. Das Kataster besteht aus den Katasterbüchern mit der Beschreibung des Grundstücks sowie dem vorhandenen Kartenmaterial. Das Kataster erstellt den amtlichen Lageplan des Grundstücks, der z.B. für den Bauantrag benötigt wird.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Katasteramt

Bei dem Katasteramt handelt es sich um eine Behörde, welche beauftragt werden muss, wenn ein Grundstück vermessen wird. So kann erkannt werden, dass auch die Grundstückerschließung für Straßen, Felder sowie Grundstücke betreffen, welche neben den normalen Gebühren aber auch die Erschließungsgebühren beinhalten. Da, um diese Art Vermessungstechnik durchführen zu können, eine Ausbildung absolviert werden muss, kann auch hier erkannt werden, dass diese den Pflichten des Katasteramtes geprüft und überwacht werden muss. So kann schnell deutlich werden, dass diese Anforderungen der Landvermessung bei bestehenden Grundstücken, welche geteilt werden sollten, vermessen werden muss, um auch die Grenzen zu öffentlichen Gebieten einhalten zu können.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Katasterbuch

Das Katasterbuch weist neben dem Grundbuch der Größe aber auch die Lage des Grundstücks, aber auch die Besitzverhältnisse auf. Da diese Einträge auch in einem Grundbuch verglichen wird, kann auch hier erkannt werden, dass diese unterschiedlichen Bücher in Verbindung stehen. Durch diese Bücher, welche neben dem Grundbuchamt aber auch Katasteramt geführt wird, kann erkannt werden, dass neben den Eintragungen aber auch sehr unterschiedlich gehandelt wird. Durch die Führung des Katasterbuches kann erkannt werden, dass diese neben den Eintragungen welche auch im Grundbuch eingetragen sind auch Skizzen über das vermessene Grundstück eingetragen sind. 

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Kaufmann

Kaufmann bezeichnet: im deutschen Handelsgesetzbuch den Betreiber eines Handelsgewerbes, im allgemeinen Sprachgebrauch einen Händler, einen Ausbildungsberuf in Deutschland, Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Bürokaufmann, Bankkaufmann, Industriekaufmann, einen akademischen Grad nach Abschluss eines betriebswirtschaftlichen Studiums, siehe Diplom-Kaufmann.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Kaufpreis

Als Kaufpreis bezeichnet man den Gegenwert, den ein Käufer dem Verkäufer gibt wenn er einen Kauf durchführen will. Die Zahlung des Kaufpreises ist neben der Abnahme der gekauften Sache eine der Hauptpflichten des Kaufvertrages, vgl. § 433 Abs. 2 BGB.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Kaufvertrag

Durch den Grundstückskaufvertrag verpflichtet sich der Verkäufer das Eigentum zu übertragen, der Käufer verpflichtet sich, das vereinbarte Entgelt zu zahlen.
Der Kaufvertrag an einem bebauten oder unbebauten Grundstück bedarf immer der notariellen Beurkundung (BGB § 313).

Der Grundstückskaufvertrag enthält die Namen der Vertragsparteien, Bezeichnung des Grundstücks, Kaufpreis, Übernahme von Hypotheken, Tag der Übergabe (das ist der Zeitpunkt zu dem Besitz, Nutzen und Lasten an den Käufer übergehen), Auflagen, Bewilligung und Beantragung einer Auflassungsvormerkung, sowie gegebenenfalls Vorkaufsrechte, Wiederkaufsrechte und langfristige Forderungen wie Renten und Erbbauzinsen.

Mit Abschluß des Kaufvertrages ist der Käufer noch nicht Eigentümer - erst dann, wenn der Kaufvertrag von beiden Seiten erfüllt ist, geht das bebaute oder unbebaute Grundstück in das Eigentum des Käufers über. Der Kaufvertrag wird erst durch die Auflassung erfüllt. Sie ist die zur Übereignung eines Grundstücks erforderliche Einigung zwischen Verkäufer und Käufer über den Eigentumsübergang an einem Grundstück (BGB § 925). Die Auflassung ist ein dinglicher Vertrag - Verkäufer und Käufer sind sich darüber einig, dass das Eigentum übergeht.
Sobald die Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen ist,  ist das Grundstück gesperrt. Deshalb sollte der Verkäufer eine Auflassung erst dann bewilligen, wenn die Zahlung des Kaufpreises gesichert ist.
Haben die Vertragsparteien die Fälligkeitsvoraussetzungen erfüllt und liegen Auflassung und Unbedenklichkeitsbescheinigung (Zahlung der Grunderwerbssteuer) des Finanzamtes, Löschungsbewilligungen usw vor, kann die Eintragung in das Grundbuch erfolgen.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Kaution

Wofür wird eine Kaution gezahlt?

Diese Mietsicherheit ist für den Fall gedacht, dass Mieter Ihren Verpflichtungen aus dem Mietvertrag nicht nach kommen. Wird z. B. die Miete nicht gezahlt, werden die Schönheitsreparaturen nicht ausgeführt, oder verursacht der Mieter Schäden in der Wohnung, kann sich der Vermieter aus der Kauton bedienen.

Wie hoch ist die Kaution?

Die Kaution darf höchstens das Dreifache der auf einen Monat entfallenden Miete o h n e die als Pauschale oder als Vorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten betragen. Ausnahmen: Der Vermieter kann bei baulichen Veränderungen (Barrierefreiheit), die auf Verlangen des Mieters durchgeführt wurden, oder wenn bei Tod des Mieters Haushaltsangehörige neu in den Mietvertrag eintreten, eine zusätzliche Kaution verlangen.
 
Wann wird die Kaution fällig?

Die Kaution ist zu Beginn des Mietverhältnisses fällig – nicht schon wie vielfach angenommen, bei Mietvertragsabschluss!

Der Gesamtbetrag kann in einer Summe, jedoch auch in 3 gleichen monatl. Teilbeträgen geleistet werden.

Wie wird die Kaution angelegt?

Vemieter müssen die Kaution bei einer Sparkasse oder Bank (z. B. als Sparbuch), von ihrem sonstigen Vermögen getrennt, mit den zu Spareinlagen mit 3-monatiger Kündigungsfrist üblicher Verzinsung anzulegen. Mieter und Vermieter können sich jedoch auch auf eine andere Anlageform, die Zinsen oder Dividenden verspricht, einigen. Hier muß jedoch das Spekulationsrisiko bedacht werden. Die nach Ablauf des Mietverhältnisses angefallenen Zinsen gehören dem Mieter.

Wann kann der Vermieter sich aus der Kaution bedienen?

Der Vermieter kann auf die Kaution zugreifen, wenn der Mieter seine mietvertraglichen Pflichten z. B. aus Miet- oder Nebenkostenzahlungen nicht erfüllt. Sind Ansprüche vorhanden, kann sich der Vermieter aus der Kaution bedienen oder die geschuldeten Zahlungen einklagen. Bedient sich der Vermieter aus der Kaution ist der Mieter verpflichtet, den bis zur Gesamthöhe fehlenden Betrag wieder aufzufüllen.

Achtung: Bei öfftl. geförderten Wohnungen darf die Kaution nicht für rückständige Mieten verwendet werden, da hier in der Miete ber. der Posten Mietausfallwagnis enthalten ist.

Wann muß die Kaution an den Mieter zurück gezahlt werden?

Nach Beendigung des Mietverhältnisses und wenn keine Ansprüche des Vermieters  vorliegen, ist die Mietkaution innerhalb eines angemessenen Zeitraumes zurück zu zahle, das sind üblicherweise 3 Monate. Gerichte haben jedoch zu diesem Punkt unterschiedlich entschieden (zwischen 2 und 6 Monaten)

Wer haftet beim Hausverkauf?

Wird das Haus verkauft, haftet der Erwerber für die Rückzahlung, ganz gleich, ob er sie vom früheren Eigentümer erhalten hat oder nicht. Wenn dort nichts zu holen ist, kann sich der Mieter an den alten Eigentümer halten - der Alteigentümer bleibt in der Pflicht. Der Mieter hat also im Gegensatz zum alten Mietrecht 2 Parteien, von denen er sich seine Kaution zurück holen kann.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Kommunalabgaben

Zu den kommunalen Abgaben gehören Anliegerbeiträge, Abwasser- und Müllgebühren, Verwaltungsgebühren und Gemeindesteuern wie z.B. Grundsteuer.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Kostenmiete

Bei der Kostenmiete (öffentlich geförderter Wohnraum) dürfen nur die tatsächlich aufgewendeten Kosten als Grundlage der Mietberechnung herangezogen werden.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Kündigung

Siehe Eigenbedarf.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

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