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Mahnverfahren

Zivilrechtliches Verfahren, um Ansprüche an einen Schuldner ohne Einschaltung eines Gerichtes durchzusetzen.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Mietminderung

Treten während der Mietzeit an der Wohnung Mängel oder Fehler auf, kann der Mieter die Miete mindern.
Es ist wichtig, dass der Vermieter auf den Mangel hingewiesen und ihm eine angemessenen Frist zur Beseitigung zugestanden wird. - Wenn der Mieter trotz vorhandener Mängel die volle Miete weiter zahlt, verliert er seinen Anspruch auf Mietminderung.
Achtung: Als Mieter haben Sie auch eine Obhutspflicht an der Wohnung, d.h. Sie müssen den Vermieter über aufgetretene Mängel informieren.

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Mieteigentum

Der Miteigentümer hält in einem festgelegten Verhältnis ("Bruchteile" gemäß Kaufvertrag) Eigentumsanteile an einer Sache. (Eigentumswohnung).

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Mietausfallwagnis

Kalkulatorischer Wagniszuschlag bei der Vermietung von Wohnraum in Höhe von 2% der Jahresmiete. Siehe auch: II.BV.

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Mieterselbstauskunft

Die Mieterselbstauskunft ist für den Vermieter ein wirksames Mittel, vor Abschluss eines Mietvertrages die wirtschaftlichen Verhältnisse des/der Mietinteressenten zu überprüfen.

Sie können mt der unterschriebenen Selbstauskunft zwar nicht sicher sein, dass die abgefragten Angaben richtig und wahrheitsgemäß beantwortet wurden, jedoch haben Sie auf Grund der Angaben wie zum Beispiel Name des Arbeitgebers und Anschrift der letzten Wohnung zusätzliche Möglichkeiten, die Ausführungen des Mietinteressenten zu verifizieren.

Sind die Angaben des Mietinteresenten zu seinen wirtschaftlichen Verhältnissen falsch, haben Sie weiterhin die Möglichkeit, Ihren Mieter fristlos zu kündigen.

Hinweis: Fragen zur Privatsphäre des/der Mietinteressenten haben in der Selbstauskunft nichts zu suchen und müssen auch nicht wahrheitsgemäss beantwortet werden.
Sie können also den Interesenten/die Interessentin nicht dafür belangen, wenn zum Beispiel Fragen zu bestehenden Schwangerschaften, Krankheiten oder Kochgewohnheiten nicht wahrheitsgemäss beantwortet wurden.
Die Gerichte entscheiden in diesen Punkten zu Gunsten des Mieters.

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Mietzuschuss

Wohngeld wird durch den Staat an den Personenkreis gezahlt, der auf Grund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse nicht in der Lage ist, sich das Wohnen eigenständig zu leisten.
Hierbei unterscheidet man zwei Arten von Wohngeld:

1. Den Mietzuschuss - den Mieter einer Wohnung erhalten können
2. Den Lastenzuschuss - den Eigentümer eines Eigenheims oder einer Wohnung erhalten können.

Die Bewilligung des Wohngeldes ist abhängig von der Mietbelastung (die Miete wird nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze, die sich an dem regionalen Mietniveau orientiert, anerkannt), der Familiengrösse (alle zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder zählen hier mit), sowie dem Familieneinkommen (Gehalt, Renten, Urlaubs-, Weihnachtsgeld und Arbeitslosengeld).

Die Beantragung des Wohngeldes erfolgt bei der örtlichen Wohngeldstelle (z B Stadt- oder Kreisverwaltung) unter Verwendung eines dafür vorgesehenen Antragsformulares.
Wird dem Antrag entsprochen, erhält man das Wohngeld für zwölf Monate.
 Achtung : Das Wohngeld muss jedes Jahr neu beantragt werden.

Tipp: Vergessen Sie bitte nicht, sich bei Ihrem Vermieter eine Mietbescheinigung über die Miete sowie die Größe der Wohnung ausstellen zu lassen, und nehmen Sie zu Ihrem Besuch bei der Wohngeldstelle die Lohn- und Gehaltsbescheinigungen über das gesamte Familieneinkommen mit.

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Mieteigentumsanteil

Der Miteigentumsanteil ist der jeweilige Anteil am gemeinschaftlichen Eigentum an einer Immobilie (z B Eigentumswohnung). Er wird in der Teilungserklärung festgelegt und in Tausendstel ausgedrückt.

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Modernisierungsumlage

Führt der Vermieter bauliche Änderungen durch,  die den Gebrauchswert der Wohnung nachhaltig erhöhen oder die allg. Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern oder nachhaltige Einsparungen von Heizenergie oder Wasser bewirken, kann der Vermieter eine Erhöhung des Mietzinses (Modernisierungsumlage) verlangen. (Siehe auch MHG)

Quelle: © 2009 ImmoPilot

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