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Bauabnahme

Bei der Bauabnahme ist die Anerkennung des Auftraggebers, dass die bestellte Leistung vertragsgemäss erbracht wurde. Der Auftraggeber verpflichtet sich, das vertragsmässig hergestellte Werk abzunehmen, sofern er nicht die Abnahme bis zur Beseitigung der Mängel zurückstellt.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Bauantrag

Im Regelfall ist für die Errichtung eines Gebäudes ein Bauantrag bei der zuständigen Behörde zu stellen. Beizufügen sind die Bauzeichnungen und Lagepläne. Außerdem muß der Antrag Angaben enthalten über Bauart, Bauweise, Flächen- und Grundstücksgröße, Baubeschreibung, sowie Nachweis für Wärme- und Schallschutz usw.

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Baubeschreibung

Die allgemeine Beschreibung eines Bauvorhabens. Sie gibt eine Überblick über Art und Umfang des geplanten Objektes.

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Bauerwartungsland

Im Flächennutzungsplan als Wohngebiet ausgewiesenes Gelände, dessen Nutzung aber noch nicht durch einen Bebauungsplan verbindlich festgesetzt wurde. Siehe auch: Baugebiete.

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Baugebiete

Kleinsiedlungsgebiete WS
dienen vorwiegend der Unterbringung von Kleinsiedlungen einschl. Wohngebäuden mit Nutzgärten und landwirtschaftlichem Nebenerwerb.

Reine Wohngebiete WR
hier sind Wohngebäude zulässig, ausnahmsweise Läden und nicht störende Handwerksbetriebe, die zu Deckung des täglichen Bedarfs für die Bewohner des Gebietes dienen, sowie Anlagen für soziale Zwecke sowie den Bedürfnissen des Gebietes dienende Anlage für kirchliche, kulturelle, gesundheitliche und sportliche Zwecke.

Allgemeine Wohngebiete WA
hier sind neben Wohngebäuden auch die zur Versorgung diese Gebietes dienenden Läden, Schank- und Speisewirtschaften, nicht störende Handwerksbetriebe, sowie Einrichtungen für kirchl., kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke. Ausnahmsweise können Betriebe des Beherbergungsgewerbes, sonstige nicht störende Gewerbebetriebe, Anlagen für Verwaltungen, Gartenbaubetriebe, Tankstellen errichtet werden.

Besondere Wohngebiete WB
hier findet man neben den vorerwähnten Gebäuden  Büros, Verwaltungen, Geschäfte, Theater und Kinos.

Dorfgebiete MD
dieser Bereich dient zur Unterbringung der Wirtschaftsstellen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, dem Wohnen und der Unterbringung von nicht wesentlich störenden Gewerbebetrieben sowie der Versorgung der Bewohner des Gebietes dienenden Handwerksbetrieben.

Mischgebiete MI
diese dienen dem Wohnen und der Unterbringung von Gewerbebetriebe, die das Wohnen nicht wesentlich stören.
Hier sind Wohngebäude, Geschäfts- und Bürogebäude, Einzelhandelsbetriebe, Schank- und Speisewirtschaften sowie Betriebe des Beherbergungsgewerbes, sonstige Gewerbebetriebe, Anlagen für Verwaltungen, kirchl., kulturelle, soziale, gesundheitl. und sportliche Zwecke, Gartenbaubetriebe, Tankstellen, Vergnügungsgaststätten (in Teilen des Gebietes) erlaubt.

Kerngebiete MK
dienen vorwiegend der Unterbringung von Handelsbetrieben sowie der Unterbringung von zentralen Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und der Kultur.

Gewerbegebiete GE
hier dürfen vorwiegend nicht erheblich belästigende Gewerbegebiete untergebracht werden, wie Lagerhäuser , Lagerplätze, Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, Tankstellen, Anlagen für sportl. Zwecke, und ausnahmsweise Wohnungen.

Industriegebiete GI
Industriegebiete dienen ausschl. der Unterbringung von Gewerbebetrieben, vorwiegend solcher Betriebe, die in Baugebieten unzulässig sind.

Sondergebiete die der Erholung dienen
hier dürfen z B errichtet werden:  Wochenendhäuser, Ferienhäuser, Campingplätze

Sonstige Sondergebiete SO
Für diese Gebiete muss die Art und Nutzung dargestellt und festgesetzt werden. Das können z B sein: Gebiete für Fremdenverkehr, Ladengebiete, Gebiete für Einkaufszentren und großflächige Handelsbetriebe, Messen, Hochschulen, usw.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Baugenehmigung

Schriftlicher Genehmigungsbescheid der zuständigen Behörde für die Durchführung eines Bauvorhabens. In den Genehmigungsbescheid, gegen den Rechtsmittel eingelegt werden können,sind u.U.  Auflagen eingefügt. Die Baugenehmigung ist befristet, kann aber verlängert werden.

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Baugrenze

Bei der Baugrenze dürfen die zu erstellenden Gebäude oder auch Teile der Gebäude, die Bebauungsplan festgelegte Grenze nicht überschreiten.

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Bauherr

Im juristischen und wirtschaftlichen Sinne verantwortlicher Auftraggeber für ein Bauvorhaben.

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Bauherrenmodell

Steuersparmodell bei der Erstellung von Immobilien.

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Baukostenzuschuss

Leistungen des Mieters an den Bauherren zu Neu- oder Umbauarbeiten, oder auch Leistungen des Vermieters an den Mieter zu Um- oder Ausbauarbeiten.

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Baulast

Bauaufsichtliche Baulasten sind im Baulastenverzeichnis eingetragene Beschränkungen der Bebauungsmöglichkeit eines Grundstücks.

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Baulinie

Bei der Baulinie muss auf dieser im Bebauungsplan eingezeichneten Linie gebaut werden.

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Baumangel

Ein Baumangel ist gegeben, wenn die in Auftrag gegebenen Bauarbeiten mit Fehlern behaftet sind, die den “Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Gebrauch aufheben oder mindern”.

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Baumassenzahl (BMZ)

Die Baumassenzahl (BMZ) gibt an, wieviel m³ Baumasse (der Baukörper) je m² Grundstücksfläche zulässig ist.

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Baumschutz

Das Bundesnaturschutzgesetz und entsprechende Ländergesetze ermächtigen die Gemeinden, Baumsatzungen zum Schutz von Bäumen zu erlassen. So sind z B nach der Mustersatzung des Städtetages NRW Bäume mit einem Stammumfang von mind. 80 cm, ( in 1 m Höhe über dem Erdboden), geschützt. Nicht geschützt sind Obstbäume (bis auf Walnußbäume oder Eßkastanien).

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Baunebenkosten

Zu den Baunebenkosten (DIN 276) gehören u.a. Honorare für Sachverständige, Architekten, Bau leiter, Gebühren für das Bauamt und  Finanzierungskosten. Die Baunebenkosten betragen ca. 15% - 20% der Baukosten.

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Baurecht

Sämtliche Vorschriften des Bundes und der Länder über das Bauwesen. 

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Bausparen

Die in einer Bausparkasse zusammen geschlossenen "Bausparer" sparen im Kollektiv. Nach einem festgelegten Zeitplan erhalten die Sparer neben ihrem bereits angesammelten Kapital ein (zweitrangiges) Hypohekendarlehen.

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Bauwesenversicherung

Die Bauwesenversicherung sichert während der gesamten Bauzeit gegen Schäden durch Sturm, Hagel, Frost, Überschwemmung, Senkung des Erdreichs, mutwillge Zestörung und Blitzschlag. Achtung: Gegen Feuer muß eine separate Versicherung abgeschlossen werden.

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Bauwich

In der Bauordnung geregelter seitlicher Abstand zur Nachbargrenze.

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Bebauungsplan

Der Bebauungsplan wird von der Gemeinde aufgestellt. Er regelt Art und Maß der baulichen Nutzung, Größe der Baugrundstücke, Verkehrsflächen usw. Siehe auch: Baugebiete.

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Beleihungsgrenze

Grundstücke und Gebäude, die als Sicherheit für ein Darlehen einer Bank oder Sparkasse dienen, werden nicht mit dem Verkehrswert, sondern dem durch die Bank ermittelten Beleihungswert beliehen. Dieser Wert ist niedriger als der Verkehrswert. Die Beleihungsgrenze für Hypotheken beträgt gem. dem Hypothekenbankgesetz 60% des Beleihungswertes. Bei guter Bonität des Kreditnehmers kann, gegen Zinsaufschlag, die Beleihungsgrenze bis zur Vollfinanzierung heranreichen.

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Bereitstellungszinsen

Die finanzierende Bank stellt dem Darlehnsnehmer vom Zeitpunkt der Darlehnszusage bis zur Auszahlung Bereitstellungszinsen in Rechnung. Sie betragen in der Regel 2% - 3% p.a. der Darlehenssumme und sind ab dem 2 - 4 Monat nach Vertragsabschluß zu zahlen. Über den bereitstellungsfreine Zeitraum kann verhandelt werden.

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Besichtigungsrecht des Vermieters

Gemäss BGB kann der Vermieter verlangen, dass der Mieter ihm das Betreten und die Besichtigung der Mieträume gestattet -  wenn er einen Anspruch auf das Betreten der Mieträume hat.

(§ 809, BGB:’ Wer gegen den Besitzer einer Sache (hier: Mieter) einen Anspruch in Ansehung der Sache hat, oder sich Gewissheit verschaffen will, ob ihm ein solcher Anspruch zusteht, kann, wenn die Besichtigung der Sache aus diesem Grunde für ihn von Interesse ist, verlangen, dass der Besitzer ihm die Sache zur Besichtigung vorlegt oder die Besichtigung gestattet.’)

Da der Mieter an der Wohnung über ein Hausrecht verfügt, steht dem Vermieter dieses Besichtigungsrecht  jedoch nur in engen Grenzen zu, nämlich dann, wenn er seiner Verpflichtung zur Erhaltung eines vertragsmässigen Gebrauchs nachkommen will.

In der Praxis bedeutet das er kann die Wohnung betreten, wenn er z B Reparaturen oder Wartungsarbeiten durchführen lassen muss, die Heizung oder andere Messeinrichtungen ablesen lassen möchte, Kaufinteressenten die Wohnung besichtigen lässt, oder die Wohnung prüfen möchte. (§ 536 BGB, Überlassungs- und Erhaltungspflicht des Vermieters)

Allerdings darf der Vermieter nicht unangemeldet erscheinen, er muss mit dem Mieter einen Termin vereinbaren, wobei er auf wichtige Belange des Mieters Rücksicht zu nehmen hat.
Die einschlägige Rechtsprechung geht hier von einem angemessenen Zeitraum (mind. 24 Stunden vorher) aus, wobei es sicherlich ratsam und in den meisten Fällen auch durchaus möglich ist, den Termin frühzeitiger abzusprechen.
Die einzige Ausnahme bei der es keiner Terminabsprache zwischen Mieter und Vermieter bedarf ist dann gegeben, wenn unaufschiebbare Gründe, wie die Abwehr konkreter Gefahren vorliegen und keine vorherige Anmeldung möglich ist. Beispiel: Wasserrohrbruch  
 
Verweigert der Mieter grundlos das Betreten der Wohnung, sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, sich eigenmächtig Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen. Sie setzen sich sich in diesem Fall zumindest dem Straftatbestand des Hausfriedensbruches aus. Sie sind darauf angewiesen, sich auf dem Klagewege Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen. Allerdings wird der Mieter aufgrund der unberechtigten Verweigerung zum Betreten der Mietsache Schadenersatzpflichtig. In der Praxis haben Sie dann das Recht, z B nachgewiese Mehrkosten für Handwerker oder zusätzlich entstandenen Schaden bei Ihrem Mieter einzufordern.

Tipp für Wohnungsverkäufer:

Macht der Mieter gegenüber Ihren Kaufinteressenten, z B bei einer Besichtigung die Wohnung ungefragt schlecht, verhält er sich gravierend vertragsverletzend. Sie können den Mieter aufgrund dieser Verhaltensweise fristlos kündigen (§ 543 BGB Fristlose Kündigung wegen Pflichtverletzung). 

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Bestandsverzeichnis

Das Bestandsverzeichnis ist im Grundbuchblatt enthalten. Es enthält Angaben über die Lage und Größe des Grundstücks, die laufende Nummer des Grundstücks, die Nummer der Parzelle und die mit dem Grundstück verbundenen Rechte.

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Bewirtschaftungskosten

Durch Abnutzung verursachten Kosten eines Gebäudes.

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Bruchteilseigentum

Bei dem Bruchteilseigentum gehört ein Gebäude oder ein Grundstück mehreren Personen zu einem bestimmten Anteil (Bruchteil) als selbständiges Recht. 

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Bruchhypothek

Bei der Buchhypothek wird im Gegensatz zur Briefhypothek keine Urkunde (Hypothekenbrief) ausgestellt.

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