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Effektivzins

Der effektive Zinssatz erechnet sich folgendermaßen:  (Zinssatz x 100) : Auszahlungskurs) + (Damnum : Darlehnslaufzeit) Siehe auch: Die Finanzierung.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Eigenbedarf

Der Eigenbedarf des Eigentümers an einer vermieteten Wohnung gilt grundsätzlich als berechtigtes Interesse des Vermieters. Eigenbedarf liegt vor, wenn der Vermieter die Wohnung für sich selbst, für eine zu seinem Hausstand gehörende Person, oder einen Familienangehörigen benötigt. Der Eigenbedarf an anderen, als zu Wohnzwecken dienenden Räumen ist ausgeschlossen. Familienangehörige, die zu o.g. Kreis gehören sind Eltern, Kinder, Geschwister oder Enkel. Der Vermieter muss vernünftige und nachvollziehbare Gründe nachweisen können, um seinen Wunsch nach Eigenbedarf an der Wohnung durchzusetzen.

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Eigenkapital

Eigenkapital sind Geldmittel, die aus dem persönlichen Vermögen stammen. Je höher das eingesetzte Eigenkapital, umso niedriger sind die einzusetzenden Fremdmittel.

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Eigentumswohnung

Nach den Vorschriften des Wohnungseigentumsgesetz begründete Wohnung. Siehe auch Teilungserklärung.

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Eigentümergemeinschaft

Sämtliche Eigentümer einer Eigentumsanlage.

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Eigentümergrundschuld

Eine Grundschuld, die für den Eigentümer eines Grundstückes, z. B. zur Freihaltung der besseren Rangstelle bei späteren Belastungen, eingetragen ist. Siehe auch: Das Grundbuch.

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Einheitswert

Für die Bemessung von Grundsteuer und Grundsteuer-Meßbetrag sowie der Vermögenssteuer festgesetzter Richtwert eines Grundstücks und Gebäudes. Das zuständige Finanzamt stellt den Einheitswert fest.

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Erbbaugrundbuch

Öffentliches Buch, das bei den Grundbuchämtern geführt wird. Das Erbbaugrundbuch enthält alle relevanten Daten über das Erbbaugrundstück.

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Erbbaurecht

Das Erbbaurecht

Eigentumsverhältnisse

Das Erbbaurecht ist ein zeitlich begrenztes Recht welches dem Inhaber ermöglicht, auf einem fremden Grundstück ein Gebäude zu errichten und auch zu nutzen.
Der Erbbauberechtigte wird Besitzer des Grundstückes und Eigentümer des sich auf dem Grundstück befindlichen Gebäudes - das Grundstück selbst bleibt im Eigentum des Erbbaugebers.

Notarielle Beurkundung

Genau wie bei einem Grundstückskaufvertrag bedarf es auch bei dem Erbbaurechtsvertrag der notariellen Beurkundung. Dabei wird das Erbbaurecht im Grundbuch in Abt. II eingetragen. Zusätzlich zu dem Grundbuchblatt des Grundstückes wird ein eigenes Grundbuchblatt angelegt. Das Erbbaurecht wird an erster Rangstelle eingetragen.

Laufzeit

Die Laufzeit eines Erbbaurechtes kann frei vereinbart werden, beträgt in der Praxis jedoch meist  zwischen 50 und 99 Jahren.
Das Erbbaurecht ist veräusserlich und vererblich. Meist wird es von Institutionen wie Kirchen oder Gemeinden, in manchen Regionen aber durchaus noch von Privatpersonen, vergeben.
Das Erbbaurecht erlischt entweder nach Ablauf des Erbbaurechtsvertrages oder dann, wenn der Erbbauberechtigte es mit Zustimmung des Eigentümers  aufgibt. In diesen Fällen geht das Eigentum an dem aufstehenden Gebäude an den Eigentümer (Erbbaurechtsgeber) über. Dieser hat dann den Erbbauberechtigten angemessen zu entschädigen.

Vorteile

Der Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages bietet für den Erbbaurechtsnehmer den Vorteil, dass er kein Kapital bindet, sondern einen regelmässigen Erbbauzins (meist zwischen 4% und 6%) an den Erbbaurechtsgeber entrichtet - dieser bleibt Eigentümer des Grundstückes.

Nachteile

Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt Neueintragungen in das Grundbuch vornehmen lassen wollen, oder möchten Sie an Ihrem Objekt bauliche Erweiterungen durchführen, müssen Sie die Zustimmung des Erbbaugebers einholen.

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Erbbauzins

Regelmäßig wiederkehrende Zahlung des Erbbaunehmers an den Erbbaugeber für die Bestellung des Erbbaurechts.

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Erbengemeinschaft

Mehrere Erben, welchen zum Beispiel die Verfügung sowie Lasten und Nutzen aus einem Gebäude oder Grundstück gemeinschaftlich zusteht.

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Erschließung

Zur Baureifmachung eines Grundstücks notwendige Maßnahme. Dazu gehören Aufgaben und Leistungen der Gemeinde für Straßen- und Kanalbau sowie Wasser- und Elektrizitätsversorgung u.a.. Ohne Erschließung erhält man keine Baugenehmigung.

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Ertragswert

Der Ertragswert errechnet sich aus der Jahresrohmiete einer Immobilie, abzgl. Bewirtschaftungskosten, unter Berücksichtigung eines Vervielfältigungsfaktors (dieser Faktor ist u.a. wiederum abhängig vom Zustand, Lage und Potenzial einer Immobilie).

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Erwerbskosten

Zu den Erwerbskosten gehören sämtliche durch den Erwerb des Grundstückes oder Gebäudes verursachten Kosten, wie Grunderwerbsteuer, Maklercourtage, Gerichts- und Notarkosten, Vermessung, Bodenuntersuchung, Genehmigungen, Umlegungskosten.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

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