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Facility Management

FM bezeichnet die Bewirtschaftung und Verwaltung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (engl. facilities). Das Facility-Management erstreckt sich nicht nur auf Hausmeister- oder Hausverwaltungstätigkeiten, sondern umfasst die professionelle Abwicklung von Sekundärprozessen. Dazu gehören technische, infrastrukturelle und kaufmännische Aufgaben, die nicht in das Kerngeschäft einer Organisation fallen, sondern dieses unterstützen. Beispiele dafür sind die Wartung von Reinraumbelüftungen in der Halbleiterherstellung, die Bühnenbeleuchtung in Konzerthäusern aber auch das Beschaffungsmanagement für sämtliche Energiearten und Reinigungsmaschinen, die in einem Gebäude benötigt werden.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Fertighaus

Als Fertighaus wird ein Haus bezeichnet, wenn es industriell vorgefertigt, in Teilen an die Baustelle geliefert und dort endmontiert wird. Das erfordert im Vorfeld einen erhöhten Planungsaufwand, der oft durch Standardisierung aufgefangen wird.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Fertigmaße

Fertigmaße sind die lichten Maße zwischen den Wänden der einzelnen Räume. Die Messung erflgt von “Wand zu Wand”. Siehe auch: Wohnfläche.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Feuerrohbauversicherung

Während die Versicherung einer bereits stehenden Immobilie als selbstverständlich angesehen wird, sollte dies ebenso auch für noch im Bau befindliche Objekte gelten. Die Feuerrohbauversicherung schützt den Bauherr vor Schäden durch, Blitzeinschlag, Feuer oder Explosionen und wird von den Banken häufig zur Bedingung für die Vergabe eines Baukredits gemacht.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Flächennutzungsplan

Der durch die Gemeinde festgelegte erste Schritt der Bauleitplanung. Der Flächennutzungsplan nimmt im Gegensatz zum Bebauungsplan nur eine Grobeinteilung in möglichen Nutzungen vor.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Flurkarte

Die Flurkarte ist die amtliche Bezeichnung der Katasterkarte. Die Flurkarte wird vom Katasteramt nach der Vermessung der Grundstücke erstellt.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Flurstück

Ein Flurstück oder eine Katasterparzelle (früher auch Parzelle) ist die kleinste Buchungseinheit des Katasters. Sie bezeichnet einen amtlich vermessenen und in der Regel markierten Teil der Erdoberfläche, der in Flurkarten, Liegenschaftskarten und Katasterbüchern nachgewiesen wird.

Flurstücke sind eindeutig begrenzte Teile der Erdoberfläche, die durch das amtliche Vermessungswesen geometrisch festgelegt und bezeichnet sind. (§3 Abs.2 Satz 2 Landesgesetz über das amtliche Vermessungswesen (LGVerm)- Rheinland-Pfalz).

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Fonds

Immobilienfonds sind Anlagegesellschaften, bei denen die Kapitalanlage im wesentlichen aus Grundstücken und Gebäuden besteht. Die Immobilienfonds geben Zertifikate aus, die einen bestimmten Anteil am Fondsvermögen repräsentieren.
Bei den in Deutschland tätigen Fondsgesellschaften unterscheidet man grundsätzlich zwei Arten: Offene Fonds, bei denen die Höhe der auszugebenden Anteile nicht begrenzt ist. Sie haben besondere Vorschriften hinsichtlich der Anlagepolitk zu beachten. Sie unterliegen den für Kreditinstitute geltenden strengen gesetzlichen Vorschriften. Mieteinnahmen und andere Erträge werden nach Abzug von Zins- und Tilgungsleistungen, der Verwaltungs-, Instandhaltungs- und Bewirtschaftungskosten sowie der AfA an die Zertifikatinhaber ausgeschüttet, sofern sie nicht reinvestiert werden. Die Anteile von Offenen Fonds sind übertragbar.
Bei Geschlossenen Fonds wird das Zertifikatkapital zur Zeichnung durch Anleger einmalig aufgelegt.
Die zu finanzierenden Liegenschaften stehen von vornherein fest; sie können aus einem oder mehreren Objekten bestehen.
Der Bundesverband deutscher Investmentgesellschaften veröffentlicht regelmässig die Wertentwicklung der Fonds. Hier sehen Sie, welche Fonds sich in den vergangenen Jahren am besten entwickelt haben.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Freigabeversprechen

Für Grundstücke, die mit einer Hypothek bzw. Grundschuld belastet sind, wird das Freigabeversprechen der Bank erforderlich. Die Bank sagt dem Schuldner mit dem Freigabeversprechen zu, dass sie gegebenenfalls dazu bereit ist, die Forderung einem anderen Gläubiger zu überlassen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Forderung der Bank an den Schuldner mit dem entsprechenden Geldwert befriedigt wird.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Freistellungserklärung

Oftmals werden bei einem Bau verschiedener Eigentumswohnungen, dieses Vorhaben durch eine Globalgrundschuld von der Bank abgesichert. Da während der Bauphase von einem Käufer eine Anzahlung für die zu erwerbende Immobilie, verlangt wird, darf aber auf der anderen Seite der Bauherr diese Anzahlung nur annehmen, wenn die Bank für diese Immobilie eine Freistellungserklärung abgibt. So kann erkannt werden, dass auch bei einer Zahlungsunfähigkeit des Käufers für diese Wohnung die Grundschuld nicht auf den Bauherren übergeht.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Fremdkapital

Das Fremdkapital steht bei der Baufinanzierung im Gegensatz zum Eigenkapital des Bauherrn und sollte maximal bei 80 % liegen, eher niedriger. Je weniger Fremdkapital benötigt wird, desto solider lässt sich das Bauvorhaben finanzieren. Unter Fremdkapital versteht man sämtliche Darlehen und Kredite, die der Bauherr von Dritten erhält. Dabei kann es sich beispielsweise um Freunde oder Verwandte, Versicherungen, Behörden, öffentliche Fördergelder, den Arbeitgeber oder natürlich die Banken bzw. Bausparkassen handeln.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

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