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Gebäudeversicherung

Feuer-, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Glas, die ersten 3 genannten sind in der "verbundenen Gebäudeversicherung zusammengefasst. Siehe auch Versicherungen.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Geldbeschaffungskosten

Bei Hypothekendarlehen das Damnum (Disagio), Bereitstellungsprovision, Bearbeitungsgebühr, Wertberechnung, Spesen, Kreditprovisionen. Siehe auch: Finanzierung.

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Gemeinschaftseigentum

Gemäß Wohnungseigentumsgesetz (WEG) gehören zum Gemeinschaftseigentum einer Eigentumsanlage das Grundstück und Teile, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes, die sich nicht im Sondereigentum oder im Eigentum von Dritten befinden.

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Gemeinschaftsordnung

Die Gemeinschaftsordnung enthält Grundregeln für das Verhältnis der Wohnungseigentümer untereinander.

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Gemischt genutztes Grundstück

Grundstück, dass auf Grund seiner Bebauung teils zu Wohnzwecken, teils zu gewerblichen oder öffentlichen Zwecken genutzt wird.

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Gemarkung

Das Kataster ist in so genannte Katasterbezirke oder Gemarkungen aufgeteilt. Die Gemarkung umfasst die sich im Flächenzusammenhang befindenden Flustücke.

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Generalunternehmer

Der Generalunternehmer ist Gesamtunternehmer für ein Bauvorhaben. Er bedient sich für seinen Auftrag weiterer Unternehmer, so genannter Subunternehmer.

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Genossenschaft

Wohnungsgesellschaft mit offener Mitgliederzahl als Solidargemeinschaft. Mitgliedschaft durch Erwerb von Genossenschaftsanteilen. Bei einer Genossenschaft sind die Mieter gleichzeitig auf Grund Ihrer erworbenen Genossenschaftsanteile Miteigentümer, jedoch ohne grundbuchliche Eintragung.

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Gesamthypothek

Bei einer Gesamthyothek haften mehrere Grundstücke gleichzeitig für eine Forderung - und jedes einzelne Grundstück für die gesamte Forderung. 

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Gewährleistung

Der Aufragnehmer übernimmt die Gewähr, dass die von ihm erbrachte Leistung bei der Abnahme den vertraglich zugesicherten Eigenschaften entspricht. Sie beträgt nach BGB 5 Jahre und nach VOB 4 Jahre. Siehe auch VOB/B.

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GFZ (Geschoßflächenzahl)

Mit der Geschoßflächenzahl (GFZ) wird angegeben, wieviel qm Geschoßfläche je qm Grundstücksfläche zulässig ist.

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Grundakte

Die Grundakte enthält alle Akten, auf die im Grundbuch Bezug genommen wird, wie z. B. Eintragungs- und Löschungsbewilligungen.

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Grundbuch

Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, welches vom Grundbuchamt (Amtsgericht) geführt wird.
Das Grundbuch dient dazu, die Rechtsverhältnisse an einem Grundstück offen zu legen.
Jedes in Privatbesitz befindliche Grundstück muss im Grundbuch mit einem eigenständigen Grundbuchblatt eingetragen sein. (Grundbuchzwang)
Das Grundbuch besitzt öffentlichen Glauben, d.h., es besteht die Vermutung, dass der Inhalt des Grundbuches vollständig und richtig ist.
Jeder der ein berechtigtes Interesse nachweisen kann, ( z. B. zur Befriedigung einer Forderung ) ist berechtigt, das Grundbuch einzusehen.

Ein Grundbuch besteht aus der Aufschrift (Deckblatt), in der der Bezirk des Amtsgerichtes und die Nummer des Grundbuchblattes eingetragen ist. Dem Bestandsverzeichnis, in dem das Grundstück entsprechend dem Kataster -  unter Angabe der laufenden Nummer, Gemarkung, Karte (Flur und Flurstück), Grösse und Nutzungsart - aufgeführt ist, und den Abteilungen I, II und III.
 
Abteilung I
führt den Eigentümer des Grundstückes und die Grundlage der Eintragung, also den Erwerbsgrund auf.

Abteilung II enthält die Lasten und Beschränkungen des Grundstückes wie Vorkaufsrechte, Grunddienstbarkeiten, Nacherben, Dauerwohn- und Nutzungsrechte,  Reallasten, Nießbrauch und Zwangsversteigerungsvermerke. - Hypotheken werden hier nicht aufgeführt, sie findet man in

Abteilung III enthält die Grundpfandrechte, das sind Grundschulden, Hypotheken und Rentenschulden.

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Grundbuchamt

Das Grundbuchamt ist dem jeweiligen Amtsgericht angeschlossen. Hier wird das Grundbuch geführt.

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Grundbuchblatt

Teil des Grundbuchs.Im Grundbuchblatt sind sämtliche wichtigen Informationen über das Grundstück, Eigentumsverhältnisse  und die Rechte und Pflichten enthalten.

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Grundpfandrecht

Oberbegriff für Grundschuld, Hypothek, Rentenschuld.

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Grunddienstbarkeit

Belastungen eines Grundstücks zugunsten des Eigentümers eines anderen Grundstücks, in der Regel  des Nachbarn. Diejenige Person, zu deren Gunsten eine Dienstbarkeit eingetragen ist, kann das betreffende Grundstück im Rahmen der Grunddienstbarkeit (z.B. Wegerecht, Fahrrecht) nutzen.

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Grunderwerbssteuer

Steuerliche Abgaben beim Kauf eines bebauten oder unbebauten Grundstücks. Sie beträgt z.Z. 3,5% des Kaufpreises.

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Grundflächenzahl (GRZ)

Die Grundflächenzahl (GRZ) gibt an, wieviel m² Grundfläche des Baukörpers je m² Grundstücksfläche zulässig ist. Eine GRZ von z. B. “ 0,4” bedeutet eine Bebauung von 40% des Grundstückes.

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Grundschuld

Die Grundschuld ist heute die wichtigste Form der Absicherung einer Finanzierung. Durch die Bestellung einer Grundschuld wird erreicht, daß das belastete bebaute oder unbebaute Grundstück dem aus der Grundschuld Berechtigten, für eine bestimmte Geldsumme haftet. Grundschulden können auch an Eigentumswohnungen oder Erbbaurechten bestellt werden. Eine Grundschuld besteht unabhängig von dem konkreten Finanzierungsvorgang. Deshalb kann sie auch zu einem späteren Zeitpunkt für Nachbeleihungen genutzt werden. Siehe auch: Grundbuch.

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Grundsteuer

Die Grundsteuer wird von jedem bebauten oder unbebauten Grundstück als öffentliche Last erhoben. Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer ist der von der Gemeinde festgestellte Einheitswert der jeweiligen Liegenschaft.

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Grundstücksnebenkosten

Die bei dem Kauf eines Objektes oder eines Grundstückes neben dem Kaufpreis anfallenden Kosten, wie Maklercourtage, Grunderwerbsteuer und Notar- und Grundbuchgebühren.

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Gutachterausschuss

Der Gutachterausschuss der Stadt oder Gemeinde ermittelt auf Grund von Kaufpreissammlungen verkaufter Grundstücke durchschnittlicheBodenrichtwerte, so genannte Lagewerte. Die Übersicht dieser Richtwerte finden sich in der Bodenrichtwertkarte.

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