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Hausgeld

Das Hausgeld dient bei der Eigentümergemeinschaft zur Deckung der Verwaltungskosten für das Gemeinschaftseigentum.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Haushaltspauschale

Die Haushaltspauschale ist im Zusammenhang mit der Finanzierung einer Immobilie durch Privatpersonen von Bedeutung. Der Darlehensgeber, in der Regel eine Bank oder Bausparkasse, wird den beantragten Kredit nur dann gewähren, wenn nachgewiesen werden kann, dass der Darlehensnehmer seinen Lebensunterhalt auch nach Abzug der sich aus Zins und Tilgung ergebenden Belastungen noch bestreiten kann.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Hausordnung

Die Hausordnung soll das Zusammenleben sämtlicher Bewohner eines Hauses gewährleisten. Sie ist Verhaltensmaßstab, schützt die im Objekt lebenden Parteien vor gegenseitiger Belästigung und spezifiziert die allgemeine Obhutspflicht des Mieters über die Mietsache. Mietvertragliche Verpflichtungen, wie z. B. Schönheitsreparaturen haben in der Hausordnung nichts zu suchen. In den meisten Mustermietverträgen ist die Hausordnung bereits als Bestandteil enthalten und kann einseitig von keiner Partei ( Mieter oder Vermieter ) geändert werden. Das bedeutet, dass die Hausordnung erst durch Vereinbarung (Mieter und Vermieter ) wirksam wird. Es reicht nicht aus, wenn der Vermieter eine Hausordnung ohne vorherige Vereinbarung mit den Mietern  z.B. in das Treppenhaus oder an ein “schwarzes Brett” hängt. Wurde die Hausordnung nicht Bestandteil des Mietvertrages, kann der Vermieter einseitig eine Hausordnung erlassen. Die  Verpflichtungen des Mieters beschränken sich bei der einseitigen Hausordnung ausschliesslich auf die ordnungsgemäße Behandlung des Mietobjektes und die Erhaltung der Ordnung innerhalb der Hausgemeinschaft. Spezielle Verpflichtungen, wie z. B. die Treppenhausreinigung dürfen nicht aufgenommen werden  - hier muß der Mieter zustimmen.

Im Detail regelt die Hausordnung vor allem folgende Punkte:

Ruhezeiten
Schnee- und Glatteisbeseitigung
Benutzung von Gemeinschaftsräumen (z.B. Waschküche)
Abstellen von Kinderwagen und Fahrrädern
Reinigungspflichten der Mieter (z. B.Treppenhaus)

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung stellt die wichtigste Versicherungsart im Zusammenhang mit Wohneigentum dar. Mit der Hausratversicherung kann sich der Wohnungseigentümer gegen sämtliche Schäden an Einrichtungsgegenständen und dem sonstigen Hausrat absichern, die durch Hagel, Sturm, Feuer, Wasser, Einbruch oder Vandalismus verursacht werden. Neben den Wiederherstellungs- bzw. Ersatzkosten beinhaltet der Leistungskatalog der Hausratversicherung auch eventuelle Folgekosten wie Hotelübernachtungen, für den Fall, dass die Wohnung vorübergehend nicht genutzt werden kann. Zusätzlich zur standardisierten Hausratversicherung kann auch der Diebstahl von Fahrrädern in den Vertrag aufgenommen werden.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Haustypen

Bauernhof
Bei den Bauernhöfen werden verschiedene Hofformen unterschieden. Zum Beispiel Haufenhof, Eindachhof, Mehrseithof, Zweiseithof oder Dreiseithof. 

Blockhaus
Beim Blockhaus handelt es sich um ein Gebäude, das durch Übereinanderstapeln von Baumstämmen errichtet wird. 

Bungalow
Unter einem Bungalow werden landläufig oftmals die Behausungen innerhalb eines Ferienparks verstanden, die vor allem im südeuropäischen Raum zu finden sind.

Doppelhaus
Die Definition des Doppelhauses ist in Deutschland in der Baunutzungsverordnung geregelt (§ 22 BauNVO). Darin wird unter anderem eine klare Abgrenzung der Haustypen Doppelhaus und Mehrfamilienhaus vorgenommen.

Doppelhaushälfte
Eine Doppelhaushälfte bezeichnet ein Einzelhaus eines Doppelhauses. Auch wenn es sich bei einem Doppelhaus mehr oder weniger um eine geschlossene Wohneinheit handelt, verfügt jede Doppelhaushälfte über eigene Hauseingänge und Treppenhäuser.

Einfamilienhaus
Das Einfamilienhaus stellt die am weitesten verbreitete Form eines Wohnhauses dar.

Energiesparhaus
Im Zusammenhang mit dem Energiesparhaus ist vor allem der Begriff Niedrigenergiehaus von Bedeutung.

Fachwerkhaus
Das Fachwerkhaus blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und zählt damit zu den ältesten Haustypen, die noch heute erhalten geblieben sind. 

Ferienhaus
Die Unterhaltung von Ferienhäusern wird in der Regel in stark frequentierten bzw. attraktiven Urlaubsregionen betrieben. Ferienhäuser werden entweder an Dritte vermietet, meistens wochenweise, oder auch durch den Eigentümer selbst genutzt.

Fertighaus
Bei einem Fertighaus handelt es sich um einen Haustyp, der sich durch einen besonders preisgünstigen Aufbau auszeichnet.

Hochhaus
Laut dem deutschen Baurecht werden alle Häuser als Hochhaus definiert, die mindestens einen ständigen Wohnraum haben, der 22 Meter und mehr über dem Gelände liegt.

Landhaus
Das Landhaus kann als Großvater des heute sehr weit verbreiteten Einfamilienhauses beschrieben werden.

Massivhaus
Das Massivhaus ist im Prinzip das Gegenteil des Fertighauses. Während Fertighäuser überwiegend in Skelettbauweise errichtet werden, übernehmen beim Massivhaus fast alle Wände und Decken eine tragende Rolle für die Stabilität der Gesamtkonstruktion.

Mehrfamilienhaus
Das Mehrfamilienhaus bietet im Gegensatz zum Einfamilienhaus mehreren Parteien einen Wohnraum, wobei sich alle Wohneinheiten in ein und demselben Gebäude befinden.

Öko-Haus
Das Öko-Haus ist nicht mit einem Energiesparhaus zu verwechseln. Während grundsätzlich jeder Haustyp auch die Eigenschaften eines Energiesparhauses aufweisen kann, gilt dies für das Öko-Haus nicht. Um als solches bezeichnet werden zu können, kommen beim Bau eines Öko-Hauses ausschließlich natürliche Baustoffe zum Einsatz, in der Regel Holz.

Reihenhaus
Das Reihenhaus ähnelt sich von der grundsätzlichen Bauweise her sehr stark dem Doppelhaus, mit dem Unterschied dass es sich dabei um drei oder mehr Häuser handelt, die Wand an Wand aneinander gebaut werden.

Resthof
Bei einem Resthof handelt es sich um einen Bauernhof, der jedoch nicht mehr als solcher betrieben bzw. bewirtschaftet wird.

Villa
Als Villa wurden vom frühen 18. bis ins 19. Jahrhundert hinein Haustypen bezeichnet, die als Einfamilienhaus freistehend und einer repräsentativen Art und Weise erbaut wurden.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Heimfall

Die vertraglich geregelten Voraussetzungen unter denen das Erbaurecht an den Eigentümer zurückfällt.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Heizkostenabrechnung

Die Heizkostenabrechnung ist Teil der Betriebskostenabrechnung eines vermieteten Gebäudes oder einer Eigentümergemeinschaft und umfasst die Kosten, die durch die Wärmelieferung und Warmwasserlieferung entstehen. In Deutschland ist die Heizkostenabrechnung durch die Heizkostenverordnung gesetzlich geregelt. Die Heizkostenverordnung verpflichtet jeden Betreiber einer gemeinschaftlich genutzten Heizungsanlage zur verbrauchsabhängigen Abrechnung der Heizkosten. Dieser Verpflichtung kann man sich auch nicht durch Vertrag entziehen. Eine Ausnahme gibt es nur für Einliegerwohnungen.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

Heizperiode

Als Heizperiode wird in der Heizungs- und Klimatechnik der Zeitraum bezeichnet, in der die mittlere Außentemperatur eines Heiztages im Fünftagesmittel unter einem bestimmten Grenzwert liegt. In Mitteleuropa wird dieser Grenzwert mit 15 °C angesetzt. Darüber hinaus beginnt die Heizperiode frühestens am 1. September und endet spätestens am 31. Mai.

Quelle: © 2009 Pro-Wohnen

HOAI

Die Honorare für Architekten und Ingenieure sind in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure geregelt. Für die einzelnen Leistungen sind Mindest- und Höchstsätze festgelegt. Alternativ zu den Einzelpreisen können auch Festpreise vereinbart werden.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

Hypothek

Durch die Hypothek wird ein Grundstück zur Sicherung einer persönlichen Forderung belastet. Die Eintragung muß in Abt. III des Grundbuchs erfolgen.

Quelle: © 2009 ImmoPilot

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